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Reisen

26. September 2025

03.10.-05.10. Rebellisches Zusammenkommen: Halbjahres-Treffen des Antimilitaristischen  Aktionsnetzwerks 

Ob neue Leute kennen lernen oder alte Bekannte treffen; ob Netzwerken  oder neu beginnen; ob Stratege oder aktionsorientiert: Wenn du die Bundeswehr genauso wenig magst wie rechtsoffene und antisemitische „Friedens“bündnisse: Komm vorbei! Denn vom 3. bis 5. Oktober ist in Berlin ein Rebellisches Zusammenkommen:  Das Halbjahres-Treffen des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerkes.

Im Juni haben wir mit den Adbustings zum Nazipreppertag der Bundeswehr und ihrem Veteranentag die Show gestohlen. 

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/gefaelschte-bundeswehr-plakate-aufgetaucht-protest-zum-veteranentag-a-d668687b-9ca0-46fa-9530-b68f2f2313b9

Im August haben wir in Berlin einen Gerichtsprozess wegen Adbusting gewonnen:

https://taz.de/Verfahren-wegen-Adbusting-eingestellt/!6109522

https://www.nd-aktuell.de/artikel/1193564.adbusting-vor-gericht-berlin-polizeikritik-unerwuenscht.html

Gerade fliegen wir wegen Kritik an Antisemitismus aus der DFG-VK raus. Denn wir sagen offen: Ja zu Frieden, und deshalb Nein zu Rechtsoffenheit und Antisemitismus – auch in der Friedensbewegung:

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/die-verantwortung-der-hamas-wird-voellig-ausgeklammert

Und im November sind wir auf dem Weg zu War Resisters International in Barcelona:

Mi. 26.11. – Mi. 3.12.25 Barcelona: Konferenz von War Resisters International

Doch was machen wir das nächste Jahr?  Wohin soll die Reise gehen? Bringe dich ein, bestimme mit, womit sich  das Antimilitaristische Aktionsnetzwerk in 2026 beschäftigt! 

Wann?
Fr 3.10. bis So 5.10.

Wo?
Berlin, den genauen Ort gibt’s bei Anmeldung an jugend@dfg-vk.de

Anmeldung?
Per Mail an jugend@dfg-vk.de

Programm:

Freitag, 3.10.2025:

16:30h Treffen im Büro

17:30h Essen: Pizza zum Belegen

19:00 – Awareness-Workshop

20:00-21:00 Zeitstrahl
-Leistungen vergegenwärtigen, jubeln
-vor uns liegende Aufgaben klar machen

15min – Wie geht es weiter?

-Zettel schreiben und aufhängen: was wollen wir machen und wie wollen wir fortfahren? (wird wieder aufgenommen)

21.30h – how to: Gruppe/Leute finden? 

Erfahrungen vom Veteranentag aus Leipzig

Samstag, 4.10.2025

10:00h – 13:00 – Wie weiter? 

2x 90 min + Pause

Zettel wieder aufnehmen.

– Brainstormen was wir für zukünftige Aktionen als  Gang gerne machen würden. Welche Projekte wollen wir angehen?

– Wie arbeiten wir miteinander? Wie gehen wir mit Leuten um die nicht mehr so aktiv sind? Mailingliste? Wie Leute reaktivieren? Was  können wir für die tun, um sie zu reaktivieren?

– Programmpunkt zu konstruktiv Streit miteinander suchen? Was fuckt mich gerade ab? Was will ich eigentlich und kriege es gerade nicht? Aber was ist auch gut? Und was für Lösungen fallen mir ein?

13.30h Essen

Pizza- und Frühstücksreste als kaltes Bufett und die guten veganen Maultaschen

15:00h – 16:30h – Wie geht Bankraub bei der EU?
Beispielhafte Projektdarstellungen sowie Jugendbegegnung

– Zeitplan machen für Anträge und Termine finden für Schreibwerkstätten

– Wann machen wir Werbung für was?  Deadlines festhalten?  Bis wann geht die Nachbereitung

17:00h – Was müssen wir noch tun?

-Wie weiter mit der DFG-VK?

-Veteranentag und Repressionen

-Soligruppe Simpsons

19:00h – Essen

20.30 – Input Beamer Aktion

Sonntag 5.10.2025

10:00 –  13:00 Was machen wir in Zukunft?

Zeitstrahl wieder aufnehmen und Pläne festhalten

Aufräumen

Kategorie: Reisen, Treffen, U35-Vernetzungstreffen, Upcoming Event, Veranstaltungen

5. Mai 2025

2025 Berlin: Antimilitarist*innen üben Adbusting gegen Veteranentag

Das Antimilitaristische Aktionsnetzwerk in der DFG-VK war in Berlin unterwegs. Die Aktivist*innen veränderten im Rahmen eines Skillshares zu Kreativprotest Werbe-Plakate der Berliner Verkehrsgetriebe (BVG) mit Farbe und Schablonen. Nach der künstlerischen Bearbeitung trugen die BVG-Plakate die Aufschrift: „Nahverkehr statt Bundeswehr!“ Diese platzierten die Teilnehmenden unerlaubt in Werbevitrinen des Nahverkehrs. Zum Öffnen der Vitrinen verwendeten sie handelsübliche Rohrsteckschlüssel aus dem Baumarkt. „Das gemeinsame Erstellen echter Adbustings war ein Highlight!“ freut sich eine der Teilnehmenden des Skillshares.

[Weiterlesen…] Infos zum Plugin 2025 Berlin: Antimilitarist*innen üben Adbusting gegen Veteranentag

Kategorie: Aktionen - Archiv, Nazipreppertag, Reisen - Archiv

8. April 2025

26.11.-29.11.25 WRI-Konferenz in Barcelona

Wann?
26. bis 29. November 2025

Wohin?
Barcelonaaa

Kosten?
Noch unsicher. Wir versuchen immer möglichst viel durch Spenden und Sponsoring gedeckt zu bekommen um auch Studis, Azubis, nicht so gut verdienern, … eine Teilnahme zu ermöglichen.

Vom 26. bis zum 29. November 2025 treffen sich Leute aus allen Mitglieds-Organisationen von War Resisters International (WRI) in Barcelona. Da wollen wir hin! Alle Infos:

Was ist War Resisters International?
War resisters international (WRI) ist eine internationale Organisation mit Mitgliedsorganisationen in ca. dreißig Ländern. Die WRI wurde 1921 gegründet. In Deutschland sind die DFG-VK, Connection e. V. und die Internationale der Kriegsdienstgegner*innen (IdK) Mitglieder in der WRI. Von der WRI stammt das Symbol des zerbrochenen Gewehres und der Satz mit den Kriegsursachen in der Satzung der DFG-VK.

Das Büro der WRI ist in London, die Organisation hat lediglich drei Angestellte und einen Etat von etwa 100.000 Euro im Jahr (das ist sehr schlank für eine internationale NGO, die DFG-VK hat ca. 400.000). Relativ wichtig bei WRI sind Quäker*innen, dieser christlichen Religion nahe stehende Organisationen und eher dem Anarchismus nahestehende Gruppen.


101. Geburtstag in Utrecht 2022
Einige von uns waren 2022 beim 101. Geburtstag der WRI in Utrecht:

https://amab.blackblogs.org/2022/09/18/zukunft-ohne-krieg-ein-bericht-zur-veranstaltung-der-war-resisters-international/

London 2023
2023 waren einige von uns ebenfalls beim WRI-Kongress „ANTIMILITARIST ROOTS“ in London:
https://jugend.dfg-vk.de/reise-zu-antimilitarist-roots-nonviolent-resistance-for-a-world-in-crisis/


Barcelona 2021
Und 2021 waren wir vom Antimilitaristischen Aktionsnetzwerk schon in Barcelona:
https://jugend.dfg-vk.de/2021-world-peace-congress-in-barcelona/


Mitmachen?
Daran wollen wir im November 2025 anknüpfen und wieder zur WRI und wieder nach Barcelona fahren. Wir beraten und planen noch, wie und wann wir genau hinfahren… Bei Interesse, mitzufahren und mitzuorganisieren: jugend@dfg-vk.de



Bisheriger Programmentwurf:

Tuesday 25th – International arrivals
Evening: an event to mark International day of elimination of violence against women

Wednesday 26th – Internal WRI Council business meeting

Thursday 27th – Public event
Daytime – workshops
Evening – plenary speakers

Friday 28th – Public event
Daytime – workshops
Evening – plenary speakers

Saturday 29th – Strategy meetings on climate/CO issues

Kategorie: Reisen, Upcoming Event

7. März 2025

Skillshare für Kreativprotest gegen die Bundeswehr

Wir wollen am 15. Juni mit kreativen Ideen der Bundeswehr den Veteranentag versauen. Zum Vorbereiten und Austauschen veranstalten wir am verlängerten 1. Mai Wochenende ein Skillshare für Kreativprotest mit Schwerpunkt Adbusting in Berlin. Denn:

Der im April 2024 vom Bundestag ins Leben gerufene „Veteranentag“ ist ein weiterer Schritt, den militärischen Mordapparat in der Öffentlichkeit schrittweise zu normalisieren. In den Veteranenverbänden sammelt sich der rechte Bodensatz der ohnehin schon sehr rechten Bundeswehr. Der gesellschaftliche Gegenpol, den antimilitaristischer Kreativprotest liefert, ist weiterhin bitter nötig!

Den Veteranentag als Nazipreppertag entarnen! Sowohl in der Bundeswehr als auch in den Reservistenvereinen sind rassistische Strukturen aktiv. Wehrmachtssoldaten werden bis heute geehrt und gefeiert. Darum wollen wir den Bundis die Party versauen und ihre Ehren-Party durch Adbustings als „Naziprepper-Tag“ erkennbar machen. Mit kreativen Aktionen im öffentlichen Raum werden wir deutlich machen, dass die Bundeswehr ein mörderischer und sexistischer Verein ist, in dem sich Nazis munter tummeln.

Nicht nur das, das Militär bekommt auch noch jedes Jahr mehr Geld, während es immer mehr Kürzungen im Bildungs-, Kultur- und Sozialbereich gibt – und für jene Arbeiter*innen kein Ehrentag existiert. Skurril da ja genau jene Leben retten im Vergleich zu den Bundis und solche Arbeiter*innen unserer Ansicht nach als Held*innen gefeiert werden sollten!

Mit unserer „Antiwerbekampagne“ mit Adbustings wollen wir diese Problematiken aufzeigen und die Veranstaltung, die Bundeswehr und die Reservistenvereine dadurch ins rechte Licht rücken.

Laut der Staatsanwaltschaft Berlin und der Stuttgarter Polizei ist diese Form von Adbusting noch nicht einmal verboten.

Damit die Aktionen gut funktionieren, machen wir vorher am verlängerten 1. Maiwochenende ein Skillshare mit Schwerpunkt Adbusting. Dabei wollen wir uns mit kreativen Protestformen, Rechts und Jurakram, Poster basteln, Antimilitarismus, Veteranenverbänden und Antisemitismus sowie Rechtsoffenheit in der Friedensbewegung beschäftigen. Falls du Lust hast mitzumachen und dir noch ein Workshop Thema vorschwebt, melde dich gerne bei uns.

Wann?
Donnerstag den 1. Mai ab 17 Uhr
bis Sonntag den 4. Mai bis 14 Uhr

Anmelden?
Ganz unten unter den ganzen Hinweisen gibts ein Anmeldeformular.

Wo?
Berlin in einem Seminarhaus in Berlin. Die Betten sind in Mehrbettzimmern mit jeweils 7 bis 10 Betten. Es wird auf jedenfall FLINTA-only Zimmer geben.

Kosten?
Keine, die übernehmen netterweise diverse Organisationen.
Auch die Fahrtkosten mit der Bahn (Regio oder 2. Klasse ICE bei längerer Anfahrt) können wir dank der Unterstützung des Berliner Landesverbands der DFG-VK und den Spenden mehrerer anderer Organisationen übernehmen falls Bedarf besteht. Schickt uns dafür einfach das Ticket mit sichtbaren Preis oder im besten Fall die Rechnung zu an jugend@dfg-vk.de

Programm?

Wir versuchen dabei die Workshops möglichst interaktiv zu gestalten.

Detaillierte Workshop-Beschreibungen: (draufklicken zum aufklappen der Inhalte)

Donnerstag, 1.5.25

17.00 Uhr Vorstellung, Murmelrunden zum gegenseitig kennen lernen

Murmelrunde zum Kennenlernen (Warum bin ich hier?) und Aktionsideen schmieden. Wir stellen uns das ja wie gesagt nicht als typische Friedenserstarrungs-Laber-Veranstaltung vor. Sondern um Begegnung auf Augenhöhe. Dazu ist ein relativ hoher Grad an Selbstorganisation mit vielen Querverbindungen zwischen den Teilnehmenden notwendig. Eine Idee um das zu erreichen, ist als Auftakt eine Methode namens Murmelrunde anzuwenden.

In Zweier-Gruppen geht’s ganz kurz um die Frage: „Warum bin ich hier? Was möchte ich machen/ lernen/ erleben?“ Die dabei entstehenden Programm-Ideen kommen auf einen Zettel und an die Pinnwand. Ebenso ist hier wichtig, seine Partner*innen zu vernetzen: „Oh, eine ganz ähnliche Idee hat gerade dieunddie Person geäußert. Wie wärs, wenn ihr die nächste Runde zusammen tuschelt?“ In der Regel dauert es keine Viertelstunde, und in allen Ecken des Raumes wird irgendwas ausgeheckt. Und das Visualisieren wir dann noch um später drauf zurück greifen zu können.

19.15 Uhr Awareness

Wir beschäftigen uns mit Awareness. Der Begriff aus dem Englischen und bedeutet, sich bewusst sein, sich informieren, für gewisse Problematiken sensibilisiert sein. Es ist ein Konzept, das sich mit körperlichen, psychischen und persönlichen Grenzen bis hin zu Diskriminierungen auseinandersetzt und ein Bewusstsein für die bestehenden Macht- und Herrschaftsstrukturen schaffen will. Das muss sich ändern und deshalb versuchen wir, ein Umdenken in Gang zu setzen. Wir wollen uns mit den Erwartungen an unsere Gruppe auseinandersetzen.

Materialien?

https://amab.blackblogs.org/2020/11/05/materialien-zu-awareness/

https://vernetzungpartizipation.noblogs.org/post/2023/09/19/awareness-what-can-i-do-if-im-not-feeling-well-or-if-i-want-to-form-a-complaint/#more-379

https://vernetzungpartizipation.noblogs.org/post/2023/06/08/awareness-konzept-fuer-die-jugendbegegnun

20.00 Uhr Abendessen

21.00 Uhr Adbusting als Aktionsform: Warum am Veteranentag und die größten Erfolge

Adbusting ist eine Aktionsform, bei der Werbung mit Schere, Kleber, Papier oder Farbe so verändert wird, dass sie eine politische Aussage bekommt, und so das Anliegen der Werbetreibenden unterläuft. Wir zeigen im Workshop, wie Adbuster*innen mit veränderten Werbepostern Polizei, Militär und Geheimdienste kritisieren, und wie diese sich anschließend mit Überreaktionen lächerlich machen. Es wird unterhaltsam: Wir zeigen mit vielen Aktionsbildern, wie es Adbuster*innen mit kreativen Plakat-Aktionen, parlamentarischen Anfragen, Aktenstudium und rotzfrecher Öffentlichkeitsarbeit gelangt Militär, Polizei und Geheimdienste zu kritisieren und Adbusting quasi nebenbei zu entkriminalisieren.

Freitag, 2.5.25

09:00 Uhr Frühstück

10:00 – 11:30 Uhr Workshop-Phase 1: Saufen, ballern, abhitlern: Was ist an Reservisten- und Veteranenverbänden problematisch

Wer Google befragt, findet raus: Alle drei Jahre ist Bundeswehr-Skandal. Alle sind dann ganz überrascht, dass die Bundeswehr ein sexistischer, gewaltverherrlichender Nazi-Haufen ist, der alles aus den Kasernen schleppt, was kleiner als ein Schutzenpanzer ist. Warum entwickeln so viele Soldat*innen ein rechtes Weltbild? Warum ist die Gesellschaft alle drei Jahre wieder total überrascht davon? Das wollen wir analysieren.

12:00 – 13:30 Uhr Workshop-Phase 2: Lernwerkstatt Kommunikationsguerilla mit der Bundeswehr

Im Workshop werden die Teilnehmenden fast alles selbst in Kleingruppen erarbeiten. Das didaktische Konzept ist angelehnt an eine Lernwerkstatt. Der Berlin Busters Social Club hat “Aktionstüten” vorbereitet, in denen originales Quellenmaterial von “echten” Aktionen ist (Bilder, Presseberichte, u.ä.) In Kleingruppen sollen die Teilnehmenden das dann Leitfragen gestützt analysieren.

In einer zweiten Phase werden die Gruppen geteilt und die eine Hälfte geht zur nächsten Station und lässt sich 5min lang alles erklären von der Hälfte die da geblieben ist. Wenn alle einmal durch sind, wird gewechselt, und die, die bisher erklärt haben, bekommen von den anderen erklärt. Dann Auswertung, Feedback und fertig.

13:30 Mittagspause, Essen

15:00 – 19:00 Uhr Poster basteln

Wir basteln, malen, schneiden und kleben Poster.

Material:

Poster und Buchstaben elegant mit dem Stift genau treffen: https://www.youtube.com/watch?v=SgNBVrO2PCQ

Poster kleben: https://de.indymedia.org/node/87378

Schöner kleben: https://www.projektwerkstatt.de/media/text/kalender_2004_kal_kleben.pdf

16:00 – 19:00 Uhr Workshop: Mit den Drei Ds gegen Antisemitismus

„Judenhass? In der Friedensbewegung doch nicht?“ Statt wegzuschauen, wollen wir hinsehen: Deshalb beschäftigen wir uns mit Antisemitismus und dem 3D-Test- 3D bedeutet „Delegitimieren, Dämonisieren, Doppelte Standarts“. Dies sind Warnzeichen, mit denen man testen kann, ob angebliche Kritik an der jeweiligen israelischen Regierung antisemitisch ist. Deshalb beschäftigen wir uns mit der Geschichte Israels und Palästinas, mit antisemitischen Verschwörungstheorien und mit Judenhass aus der Linken.

Kneipenquiz zur Geschichte Palästinas/Israels:
https://amab.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/719/2024/03/02_Quizspiel.pdf

Antisemitische Verschwörungsfantasien:
https://amab.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/719/2024/03/03_Verschwoerungen-Arbeitsblaetter.pdfDie

Drei Ds und was stellen wir damit nun an?
https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/wp-content/uploads/2022/09/israelbezogener-antisemitismus-faltblatt.pdf

https://de.wikipedia.org/wiki/3-D-Test_f%C3%BCr_Antisemitismus

19:00 Abendessen, Pause

21:00 – 22 Uhr Bezugsruppen- Städtetreffen

Samstag, 3.5.25

09:00 Uhr Frühstück

10:00 – 11:30 Uhr Workshop: Soziale Verteidigung

Angesichts des verbrecherischen Krieges der russischen Regierung in der Ukraine erlebt Deutschland eine ungeahnte Zustimmung zu Aufrüstungsprojekten. Die Verunsicherung, was man den sonst tun könne, zieht sich bis weit in die Friedensbewegung hinein.

Das zeigt: Wie so vieles andere auch haben wir die letzten Jahrzehnte eine gesellschaftliche Debatte über Alternativen zur militärischen Verteidigung verschlafen. Dabei gibt es mit dem Gewaltfreien Aufstand und der Sozialen Verteidigung längst Konzepte, die Alternativen zur militärischen Aufrüstung aufzeigen. In dieser Veranstaltung wollen wir uns damit beschäftigen, was Soziale Verteidigung ist und wie man gewaltfreie Aufstände anzettelt. Dabei zeigen wir auch Schwachstellen und Probleme auf.

Und wenn wir noch Zeit haben, diskutieren wir, warum gewaltfreie Aufstände wie z.B. die Farben- und Blumenrevolutionen ausgerechnet in der Ukraine und Georgien in den letzten Jahrzehnten von weiten Teilen der Doitschen Friedenserstarrung bekämpft wurden.

Was ist Soziale Verteidigung?
https://www.soziale-verteidigung.de/system/files/gewaltfreiheit_-_ueberarb_-_web.pdf

Gene Sharp: Von der Diktatur zur Demokratie:
https://www.aeinstein.org/wp-content/uploads/2013/10/FDTD_German.pdf

Hannah Arendt und der Europäische Mauerfall:
https://www.untergrund-blättle.ch/politik/europa/deutschland_der_europaeische_mauerfall_und_der_machtbegriff_hannah_arendts_3019.html




12:00 – 14:00 Uhr Workshop: Rechtliches & Aussageverweigerung

Die Lernwerkstatt zur Rechtslage rund ums Adbusting:

1. Aussageverweigerung
Da also Kontakt mit Polizei und anderen Behörden immer wieder vorkommen kann, ist es wichtig, im Voraus zu wissen, wie wir damit umgehen. Grundsätzlich sind wir der Polizei gegenüber immer berechtigt, die Aussage zu verweigern und davon sollten wir auch immer Gebrauch machen! Aussagen helfen den Ermittlungsbehörden, Informationen zu gewinnen!

Auch wenn Fragen harmlos erscheinen oder unser Gegenüber nett und zuvorkommend wirkt, ist es immer ratsam, die Aussage zu verweigern, auch um andere Aktivistis zu schützen. In der Situation selbst ist das deutlich schwieriger als das in der Theorie wirkt. Deshalb kann es auch sinnvoll sein, das Ganze vorher gemeinsam zu üben. 

2. Rechtslage zu Adbusting

Grundsätzlich gilt: Je weniger man bei der Adbusting-Aktion Sachen tut die als  Straftaten angesehen werden können, desto sicherer ist man während und nach der Aktion. Wenn man sein eigenes Plakat mitbringt und das ursprüngliche Plakat nicht beschädigt oder mitnimmt kann man auf diese Weise später rechtlich nicht für Sachbeschädigung oder Diebstahl belangt werden. Am besten ist es also, das ursprüngliche Plakat einfach abzunehmen, zusammenzurollen und zusammengerollt in der Vitriene zurückzulassen, oder dein eigenes Plakat ganz einfach über das Ursprüngliche zu hängen, ohne dieses zu beschädigen. 

Material aus der Lernwerkstatt zur rechtlichen Situation rund ums Adbusting:

Jura-Text:
https://tob21.noblogs.org/rechtliches/

PM Bundesverfassungsgericht:
https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2023/bvg23-121.html

Gutachten Fischer-Lescano:
https://verfassungsblog.de/adbusting-unbequem-aber-grundrechtlich-geschuetzt/

Podcast Prof. Dr. El Ghazi:
https://open.spotify.com/episode/0kjKQbxyoN5LBcQem861ED

14.00 Uhr Mittagspause, Essen

15.00 – 20:00 Uhr Exkursion

16.00 – 19:00 Uhr Workshop: Schlüssel für Werbevitrinen

Werbevitrinen aufbekommen ist überraschend einfach. Die Werbefirmen setzen doch tatsächlich einfach auf Schlüssel und Schlösser, die man fast komplett, einfach im Baumarkt kaufen kann und bei einzelnen dann nur noch z.B. mit einer Flex eine Kerbe reinschneiden muss. Dabei unterscheiden sich die benötigten „Schlüssel“, aka leicht abgeänderten Werkzeuge aus dem Baumarkt, teilweise von Stadt zu Stadt. Wir gehen in die Metallwerkstatt und basteln Schlüssel.

Dazu beschäfftigen wir uns mit Arbeitssicherheit und so.
Infos dazu welche „Schlüssel“ bei euch in der jeweiligen Stadt benötigt werden gibts auf folgender Karte:
https://adbustingschluesseldienst.noblogs.org/

19:00 Abendessen

20:30 – 22:00 Va: Verschwörungserzählung und Rechtsoffenheit in der Friedensbewegung

Sonntag, 4.5.25

10 Uhr Frühstück
11 Uhr Bezugsgruppen- Städtetreffen
12.30 -14 Uhr Auswertung + Platz für Spontanes
Aufräumen danach Abreise

Barrieren?
Überprüfen wir grade noch (Stand 22.3.25). Es wird auf jeden Fall All-Gender-und FLINTA-Toiletten geben.
Weißt uns gerne im Textfeld oder per Mail auf Barrieren hin die wir möglichst aus dem Weg räumen sollten um euch eine Teilnahme zu vereinfachen, wie z.B. möglichst rollstuhlgerecht machen 🙂

Diskriminierung?
Uns ist wichtig diskriminierungsfrei miteinander umzugehen und keine Unterdrückungs-Verhältnisse wie Rassismus, Sexismus und Antisemitismus zu tolerieren!
Awarenessmäßig haben wir für ein früheres Wochenende ein Awarenesskonzept erstellt das ihr hier findet: >Link<
Wir würden dieses auf jedenfall am Anfang gemeinsam durchgehen und über Bedürfnisse und Grenzen reden, eine anonyme Awareness-Beschwerde-Box bereitstellen und bei Vorwürfen von Übergriffen uns konsequent auf die Seite der betroffenen Person stellen. Wenn ihr Lust und die Kappa habt weitere Awareness-Angebote anzubieten hauts bei der Anmeldung bitte in die Textbox oder schreibt uns an: jugend@dfg-vk.de

Kontakt?
Wenn Du Fragen dazu hast, schreib uns bitte gerne oder sprich uns an:
jugend@dfg-vk.de
Du willst uns verschlüsselt schreiben? Hier findest du unseren public OpenPGP Schlüssel.

Mitorganisiermöglichkeit?
Über support bei der Orga, am Wochenende selbst oder wenn ihr noch einen eigenen Workshop anbieten wollt sind wir dafür mega offen. Schaut dafür am besten einfach an einem unserer online Orgatreffen vorbei. Termin und Zugangsdaten gibts >hier<

Anmeldung Skillshare Wochenende






    Kategorie: Nazipreppertag, Reisen, Treffen

    26. November 2024

    2024 War Resisters Welcome: The Making-of

    Theorie, Wissenvermittung und Praxis zusammen bringen: Das haben die Aktiven der Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) bei ihrem Wochenend-Veranstaltung „Rob dictators of their army! Skillshare zu Kreativ-Protest gegen Krieg und Militär“ am 22.-24.11.2024 versucht. Am Freitag haben sie eine Lernwerkstatt zu verschiedenen Aktionsformen, Rechtlichem und dem Thema Kriegsdienstverweigerung veranstaltet. Samstag und Sonntag wurden eigene Poster mit einem umgestalteten Notausgang-Zeichen gestaltet. Der Slogan dazu: „War Resisters welcome!“ Im folgenden schildern die Teilnehmenden, was wir erlebt haben (erst die Lernwerkstatt und dann das Basteln):

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    Kategorie: Reisen - Archiv, Workshop / Vortrag

    22. Juni 2024

    2024 Tag der Bundeswehr: Unsere gesammelten Erlebnisse am Gletscher

    „Zug-Spitze!“ Kein Tag der Bundeswehr nirgendwo! Deshalb war das Jugend-Netzwerk der DFG-VK zusammen mit der Antimilitaristische Aktion Berlin in Bayern. In Mittenwald wollte die Bundeswehr sich selbst feiern. Zusätzlich zum Tag der Bundeswehr (6.Juni) sollte dort eine Reservistenmeisterschaft stattfinden. Da wollten wir stören: Mit einer Aktion am Gletscher auf der Zugspitze. Dort haben wir gegen Aufrüstung und für mehr Klimaschutz und Seenotrettung protestiert. Hier die gesammelten Erlebnisberichte:

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    Kategorie: Reisen - Archiv, U35-Vernetzungstreffen

    19. April 2024

    U35-Aktionswochenende: Klima retten statt rüsten! Wer will mit zum Gletscher?

    Vom Donnerstag, den 6. Juni bis Montag, den 10. Juni fahren wir mit dem U35-Netzwerk der DFG-VK nach Garmisch-Patenkirchen. Anlässlich des „Tages der Bundeswehr“, der u.a. in der Nachbargemeinde Mittenwald stattfindet, wollen wir auf den Resten eines Gletschers auf der Zugspitze mit einem Banner protestieren. „Klima retten statt rüsten!“ ist unsere Botschaft.

    Außerdem gibts Vorträge zu den Massakern der Gebirgsjäger und wie die Bundis die damaligen Täter in der eigenen Reihe bis heute als Helden sehen und dazu, was Gletscher überhaupt sind und warum die verschwinden und was das mit der Bundeswehr zu tun hat. Workshops gibts zu Awareness und Öffentlichkeitsarbeit. Falls Du mitfahren möchtest, findest Du alle weiteren Infos hier in diesem Text weiter unten:

    [Weiterlesen…] Infos zum Plugin U35-Aktionswochenende: Klima retten statt rüsten! Wer will mit zum Gletscher?

    Kategorie: Aktionen, Aufruf, Reisen

    8. Dezember 2023

    2023 U35-Vernetzungstreffen in Kassel

    Zum Ende des Jahres trafen wir uns in Hemen bei Kassel auf dem berg Hohen Meißner um unsere Planungen fürs nächste Jahr zu beginnen. Auf dem Weg dahin haben wir Orte mit lustigen Namen kennen gelernt, Kulturschocks erlebt und schöne Ausblicke auf Landschaft und Dörfer bewundert. Wir haben Anträge geschrieben, sind spazieren gegangen und haben uns mit Sozialer Verteidigung und Waffenlieferung beschäftigt. Ein Erlebnisbericht:

    Kulturschocks
    Gleich nach unserer Ankunft in Eschwege (kurz hinter Göttingen) mussten wir unsere ersten zwei Kulturschocks erleben. Erstens: Es gibt ein Essverbot in Bussen. Das Essverbot im Bus wird doch tatsächlich durch die fahrende Person durchgesetzt (Frechheit an dieser Stelle, wo betrinken sich denn die Leute, wenn nicht mit Wegbier im Nahverkehr?). Dadurch mussten wir den zweiten Kulturschock auf nüchternen Magen ertragen:

    „Ich besuch deine Mutter!“
    Zweiter Kulturschock: Kinder werden hier recht ernst genommen. Durch den gesamten Bus brüllend debattierte ein etwa vier Jahre altes Kind mit dem*der Busfahrer*in Stefan (die Leute kennen sich mit Vornamen!) darüber, wer hier eigentlich besser den Bus fahren sollte. Drohungen der beiden, die jeweils andere Mutter in den Konflikt zu involvieren, liefen ins Leere, weil beide jeweils gegenseitig wussten, wo der andere wohnt. Derart eingeschüchtert wagten wir wilden und aufmüpfigen Städter*innen es erst recht nicht, gegen das Konsumverbot zu verstoßen.

    Attraktionen
    Die Lokalattraktion des Meißners sind zwei Funktürme einer ehemals amerikanischen Militärbasis (haben wir ebenfalls im Nahverkehr gelernt). Diese haben wir leider aufgrund des dichten Nebels und der Dunkelheit nicht zu sehen bekommen :/. Dafür war unsere Nachbarschaft recht gut informiert: Team Stuttgart tauchte erst am Samstag auf, die Fahrerin vom Anrufsammeltaxi riet gleich richtig: „Ach, Sie wollen zu den Berliner*innen!“

    Anträge schreiben
    Nach unserer Ankunft im historischen Bergbauamt im Schwalbenthal ging es nach bzw. während des Abendessens direkt los, Gelder zu planen und Finanzanträge für den kommenden Bundesausschuss der DFG-VK zu schreiben. Diese wurden fristgerecht 12 Minuten vor Mitternacht eingereicht.

    Samstag
    Der Tag begann mit einem überwältigenden Ausblick über die Dörfer im Tal und die umliegende Landschaft, allerdings war diese Aussicht aufgrund des aufziehenden Nebels nur von kurzer Dauer. Nach einer übergrossen Menge Kaffee aufgrund der eher kurzen Nacht, haben wir den Samstag dann mit einem Überblick zu den Strukturen und verschiedenen Gremien innerhalb der DVGvK gestartet. Weiter gings mit einer inhaltlichen Diskussion zur Zukunft der U35 Gruppe innerhalb der DFG-VK.

    Da den ganzen Vormittag über fleißig gesnackt wurde, haben wir uns dazu entschieden vor dem Mittagessen den Berg zu erkunden und schafften es auch tatsächlich vor Beginn des Regens zurück zu sein. Anschließend haben wir uns doch noch über die Kürbissuppe hergemacht.

    Sozialer Angriff?
    In einem Workshop haben wir das Konzept der sozialen Verteidigung kennengelernt. In der anschließenden Diskussion haben wir festgestellt, dass wir „Soziale Verteidigung“ gerne mit einer offensiven Komponente zu „Sozialem Widerstand“ erweitern würden. Darunter verstehen wir die praktische Anwendung von Sozialer Verteidigung um gesellschaftliche Veränderung herbeizuführen oder, im Falle eines Angriffs, vorzubeugen.

    Samstag
    Der Tag begann mit einem überwältigenden Ausblick über die Dörfer im Tal und die umliegende Landschaft, allerdings war diese Aussicht aufgrund des aufziehenden Nebels nur von kurzer Dauer. Nach einer übergrossen Menge Kaffee aufgrund der eher kurzen Nacht, haben wir den Samstag dann mit einem Überblick zu den Strukturen und verschiedenen Gremien innerhalb der DVG-VK gestartet. Weiter gings mit einer inhaltlichen Diskussion zur Zukunft der U35 Gruppe innerhalb der DFG-VK.

    Da den ganzen Vormittag über fleißig gesnackt wurde, haben wir uns dazu entschieden vor dem Mittagessen den Berg zu erkunden und schafften es auch tatsächlich vor Beginn des Regens zurück zu sein. Anschließend haben wir uns doch noch über die Kürbissuppe hergemacht.

    Sozialer Angriff?
    In einem Workshop haben wir das Konzept der sozialen Verteidigung kennengelernt. In der anschließenden Diskussion haben wir festgestellt, dass wir „Soziale Verteidigung“ gerne mit einer offensiven Komponente zu „Sozialem Widerstand“ erweitern würden. Darunter verstehen wir die praktische Anwendung von Sozialer Verteidigung um gesellschaftliche Veränderung herbeizuführen oder, im Falle eines Angriffs, vorzubeugen.

    Sonntag
    Aufgrund unserer Abreisezeiten blieb uns am Sonntag neben Frühstück, Aufräumen und Mittagessen leider nicht viel Zeit. Wir haben sie dennoch genutzt, um ein weiteres Mal über unsere politischen Weltbeherrschungs-Pläne, etwa in Bezug auf Waffenlieferungen aus Deutschland nach Russland zu sprechen und wie wir diese in einer breiten Öffentlichkeit problematisieren können.

    Beweisfotos vom Aufräumen

    Die anschließende Rückfahrt verlief ohne große Probleme, bis auf die kaum nennenswerte 60 minütige Verspätung des ICEs, sodass wir uns am Abend wieder in die, im direkten Vergleich zu den Bussen in Hessisch-Sibirien, sehr ruhigen Berliner Bahnen setzen konnten.

    Danke!
    Außerdem möchten wir uns an dieser Stelle bedanken. Vielen Dank an an die Kommune Hemen* im alten Bergbauamt, dass wir eure Räume nutzen und bei euch übernachten durften! Danke an alle Menschen die gekocht haben, das Essen war ein Highlight des Wochenendes!

    Kategorie: Reisen - Archiv, U35-Vernetzungstreffen

    23. Oktober 2023

    U35 Netzwerktreffen

    Einladung

    Vom 17. – 19. November wollen wir uns für das U35 Netzwerktreffen zusammenfinden. Wir wollen uns Zeit nehmen um uns über Herausforderungen in unserer friedenspolitischen Arbeit im DfG-VK und darüber hinaus auszutauschen. Das Treffen ist offen für euch, wenn ihr euch für gegen Krieg engagiert oder euch engagieren wollt. Wir freuen uns andere Mitglieder im DfG-VK kennen zu lernen, ihr müsst aber keine Mitglieder sein, um herzlich willkommen zu sein.

    Themen für unseren Austausch können sein: Herausforderungen und Potentiale der politischen Arbeit im DfG-VK und in unserer Jugendvernetzung. Austausch über inhaltliche friedenspolitische Fragen die uns gerade bewegen und mögliche Projekte, Pläne, Vernetzungen für das Jahr, und wie wir uns durch Vernetzung gegenseitig unterstützen können. Falls ihr Themen habt, die ihr auf jeden Fall ansprechen wollt, setzt euch gern im Voraus mit uns in Verbindung, so dass wir für einen guten Rahmen sorgen können.

    Anmeldung:
    Anmeldung gern so bald wie möglich per Mail an jugend@dfg-vk.de

    Wo?
    Der Ort ist die Kommune Hemen* mehr infos findet ihr hier: https://hemen.noblogs.org/
    Das Haus Schwalbenthal liegt am Hohen Meißner. Direkt am Haus ist eine Bushaltestelle (Hoher Meißner, Schwalbenthal), die vom NVV 290 Bus auch (aber nicht nur) aus Eschwege angefahren wird. Die Website wird auch auf der DB Website als Ziel angezeigt. 
    Wenn ihr eure Ankunftszeiten kommuniziert, können wir auch versuchen, gemeinsame Anreisen zu koordinieren.

    Wir wollen auch eine gemeinsame Anreise mit dem Auto organisieren. Falls der Ort für euch schlecht erreichbar ist, meldet euch also gern nochmal, dann können wir euch vernetzen.

    Der Ort ist am Meißner, auf dem Berg, bringt also gern ein bisschen wärmere Kleidung mit, und gutes Schuhwerk, um durch den Wald zu stapfen, wenn ihr das mögt. 

    Kategorie: Reisen

    3. September 2023

    2023 Reise zu „Antimilitarist Roots: nonviolent resistance for a world in crisis“

    Ergebnisse der Themengruppen:

    Ausführliche Berichte der einzelnen Tage:

    • – Tag 1/ Anreise: Wir fahren nach London zur WRI! Wirklich! Echt!
    • – Tag 2: Wir sind in London! Auf dem Antimilitarist Roots Kongress!
    • – Tag 3: Unsere Kondition lässt nach…
    • – Tag 4: Wir in London: Der Endspurt
    • – Lustige und/oder erwähnenswerte Dinge aus London, die nicht in die Texte passten
    • – Kritik: „Deine Bedürfnisse sind mir Scheißegal!“

    Kategorie: Reisen - Archiv

    1. Juni 2023

    Coming Up: Jugendaustausch mit Aktivisti aus Belarus

    Wann? 4. bis 13. Oktober 2023
    Wohin? Berlin
    Kosten?Keine, wird alles übernommen 🙂
    Wer darf mitkommen? Jede(r) jüngere Aktivist*in die/ der Lust hat.
    Mitgliedschaft in der DFG-VK ist dafür nicht erforderlich.
    Da wir nur begrenzt Plätze haben bitte melden wenn ihr gerne dabei wärt.

    Einige von uns organisieren unter dem Motto „Menschenrechte in Zeiten des
    Krieges, Nachdenken über Demokratie und Asyl“ einen Austausch
    zwischen jungen Menschen, die aus Belarus geflohen sind, und jungen
    Menschen aus Deutschland, die sich für Menschenrechte, Asyl, Demokratie,
    Antimilitarismus, und deutsch-belarusische Vernetzung interessieren.

    Wir werden eine Woche (4.-13. Oktober) gemeinsam in Berlin verbringen,
    uns austauschen, eine Aktion organisieren und mit Bundestagsabgeordneten
    sprechen. Gemeinsam wollen wir auf ein allgemeines Asylrecht für
    Kriegsdienstverweigerung pochen.

    Das nächste Orga-Treffen für die Jugendbegegnung im Oktober wird am
    Montag den 4.9. um 19 Uhr online stattfinden. Den Link dafür bekommst du
    per Mail (vernetzungpartizipation@riseup.net).

    Mehr Infos zum genauen Ablauf und Programm:

    https://vernetzungpartizipation.noblogs.org/post/2023/08/31/orga-treffen-jugendbegegnung-04-09-19h





      Kategorie: Reisen

      1. Juni 2023

      Coming Up: Reise zu „Antimilitarist Roots: nonviolent resistance for a world in crisis“

      Wann? 14. Juni (Mittwoch) bis 21. Juni (Mittwoch) 2023
      Wohin? London, England
      Wer darf mitkommen? Jede(r) jüngere Aktivist*in die/ der Lust hat.
      Mitgliedschaft in der DFG-VK ist dafür nicht erforderlich.
      Da wir nur begrenzt Plätze haben bitte melden wenn ihr gerne dabei wärt.

      Im Juni 2023 findet die jährliche Konferenz der War Resisters International (kurz: WRI) statt.

      Diese sind erfahrungsgemäß immer ein interessantes und spannendes globale Vernetzungs- und Weiterbildungstreffen vieler „grassroot“ (=> aktivistennaher) Organisationen. Diese eint das sie sich alle gegen Krieg und bewaffnete Konflikte stark machen.

      Die 2022er Konferenz (siehe Reisebericht „2022 Future Without War„) resultierte in einer Kooperation mit Connection e.V. (mehr dazu >im Aktionsbericht<) und einem Jugendaustausch ab September 2023 mit der belarussischen Friedensorganisation Nash Dom (mehr Infos und Anmeldung dazu >hier< möglich).

      Da die Teilnahme somit mega effizient war wollen wir auch im Juni 2023 gemeinsam uns bei der Delegation des DFG-VK WRI-Abgesandten, und gleichzeitig U35-Mitglieds 😉 , nach London als U35-Netzwerk (unter 35 Jährige) und der Antimilitaristischen Aktion Berlin (AMAB) beteiligen.

      Mehr Infos zum genauen Ablauf gibt’s auf der Webseite unserer Berliner Gruppe 🙂
      https://amab.blackblogs.org/2023/06/05/wir-fahren-nach-london-zur-wri/#more-1395

      Wenn ihr Lust habt mitzukommen füllt einfach das untenstehende Kontaktformular aus damit wir Bescheid wissen und euch in unsere Planungstreffen einbinden können 🙂





        Kategorie: Reisen

        4. Dezember 2022

        2022 Retten statt Rüsten! Aktionswochenende in Berlin

        Jugendnetzwerk verkündet 100 Milliarden bessere Ideen für 100 000 000 000 € vorm Kanzler:innenamt: Seenotrettung und Klimaschutz sind mehr Geld wert als die Bundeswehr.Asyl für Kriegsdienstverweiger:innen und Bleiberecht für Alle statt Investitionen in Militär, von der ausschließlich die Rüstungsindustrie profitiert. – Starke Bilder und ein starkes Netzwerk.

        Besser kann unsere Botschaft nicht platziert sein als direkt vor dem Bürogebäude des Menschen, der große Stimmgewalt bezüglich unserer Forderung hat. „Retten statt Rüsten“ fordern wir, das U35-Netzwerk der DFG-VK und die antimilitaristische Aktion Berlin (amab), zum bundesweiten Aktionstag am 19. November vorm Bundeskanzler:innenamt. Umrahmt war die Aktion von einem Workshopwochenende.

        Auftakt
        Das Wochenende begann am Freitagabend mit einer gemütlichen Kennenlernrunde und der Vorstellung und ausführlicher Diskussion einer Awareness-Strategie für die nächsten Tage. Denn wir hoffen, dass sich alle willkommen und gut aufgehoben fühlen. Nach köstlichem Abendessen üben wir diskutieren und argumentieren zum 100 Milliarden Paket mit ein paar harten Zahlen über verwendete Geldmittel für verschiedene Zwecke im Bundeshaushalt. Die erprobten Gesprächsstrategien helfen bestimmt nicht nur bei der Aktion am nächsten Tag, son­dern vielleicht auch in Alltagsgesprächen über Abrüstung und Antimilitarismus.

        Die Aktion
        Samstagmorgen: Die letzten Aufgaben werden verteilt und ein weißer Transporter fährt vorm Bundeskanzler:innenamt vor, beladen mit Equipment, dass wirklich nicht hochseetauglich ist. Nachdem die überraschend schwere Rettungsinsel vor dem Zaun des Kanzler:innenamts ange­kommen ist, muss Luft hinein. Normalerweise werden bei Wasserkontakt Gaskartuschen ausgelöst, die die Rettungsinsel mit Luft füllen, sodass sie die Schiffbrüchigen über Wasser hält. Weil wir diese Kartuschen nicht vorm Bundeskanzler:innenamt aufknallen lassen wollten um weder uns noch den Kanzler oder die Polizei zu erschrecken, wurde die Rettungsinsel mit einem glücklicherweise spontan ausleihbaren Laubbläser bepustet.

        Nach Verbrauch allen Stroms befand sie sich in einem nur möglicherweise schwimmbaren Zustand, den Schlauchboote auf dem Mittelmeer erschreckend ähnlich. Ob jene Gaskartuschen bei Wasserkontakt die Gummischale tatsächlich zum Schwimmen befähigen, wissen wir nun genau so wenig, wie es fliehende Menschen vor Antritt ihrer viel zu oft tödlichen Reise über ihr Schwimmgefährt wissen. Zwölf Rettungswesten für eine Rettungsinsel, die für bis zu 60 Personen ausgelegt ist, ist wahrscheinlich auch eine realistische Quote.

        Forderungen

        Rettung verdient mehr Geld als Rüstung; eigentlich einfach menschlich. Sichere Fluchtwege, ein Bleiberecht für alle, egal vor welchem Krieg oder welchen anderen Krisen oder Katastro­phen sie fliehen, sollte mehr Geld wert sein als eine Überfinanzierung der Bundeswehr von der letztlich keine:r profitiert außer der Rüstungsindustrie, nicht mal die Ukraine.

        Der dortige Krieg dient zwar als Begründung für diesen enormen Geldbatzen für die auch noch marode Bundes­wehr doch auch Ukrainer:innen, Menschen aus Russland und Belarus oder anderen von diesem Krieg Betroffene würden von einem leichteren Asylverfahren, einem gesicherten Bleiberecht in Deutschland mehr profitieren als von gesamteuropäischer Aufrüstung. Fliehende, die über das Mittelmeer müssen, leiden unter Frontex und der sogenannten lybischen Küstenwache. Hier fließen die Milliarden hin.

        Auch die zivile Seenotrettung hat mit eben denen zu kämpfen. Wa­rum gibt es eigentlich nur „zivile“ Seenotrettung? Wie viele Milliarden bräuchte eine staatliche Seenotrettung, die wirklich rettet?

        Gespräche mit Passant*innen

        Den wenigen vorbeihastenden Passant:innen versuchen wir das zu erzählen. Wofür würden Sie 100 Milliarden ausgeben? Einige hören sich, auch wenn in Eile, gerne an wie diese 100 000 000 000 € besser investiert werden können, wie gruslig wenig Geld in Klimaschutz gesteckt wird, während das Militär solche Summen erhält. Ist doch die Klimakrise eigentlich in aller Munde, gerade im von „Klimaklebern“ aufgewühlten Berlin. Keine:r, der durch die Kälte, eisigen Wind und Schnee wirklich nicht zum stehenbleiben eingeladenen Passant:innen, würde unsere Forderung nach Seenotrettung kritisieren doch Kritik an Aufrüstung oder überhaupt der Bundeswehr geht einigen zu weit. Wie sollen wir uns denn gegen einen Angriff wehren? – Wir bieten auch Flyer zu sozialer Verteidigung an, vielleicht liest sie ja der eine oder die andere später im Warmen.

        Fight Friedensschwurbel

        Unsere Botschaft wird geteilt von der Naturfreundejugend Berlin und der antiverschwurbelten Aktion. Letztere bringt in ihrer Rede ein großes Problem der Friedensbewegung glänzend auf den Punkt: Zu viele Menschen aus der Friedensbewegung grenzen sich nicht nach rechts ab, teilen Meinungen von Verschwörungstheoretikern oder widersprechen diesen zumindest nicht. Das ist nicht gut für die Glaubwürdigkeit der Bewegung und nicht gut für die Werbung junger Menschen, besonders FLINTA*.

        Völlig durchgefroren packen wir nach ein paar Stunden die Insel und ihren Anhang ein, wärmen uns im Haus wieder auf, reflektieren die Aktion, das Wochenende, überlegen, wie es weiter gehen soll. Was machen wir als nächstes? Wie motivieren wir mehr junge Menschen mitzuma­chen? Kommt einfach – wir haben schon Pläne, die euch begeistern werden!

        Medienberichte

        Im Nachgang der Aktion gibt es einen Artikel in der Zeitung „Neues Deutschland“, einen Vi­deobeitrag von „laut-werden“, die große Nachrichtenagentur AFP war dabei. Neben dem eher mauen, aber eigentlich auch nicht erwarteten, Publikumsverkehr gibt es also ein schönes Medienecho und natürlich starke Bilder. Wir haben Menschen erreicht, manche denken sicher über unsere Forderung nach. Wir haben uns weiter vernetzt und motiviert, tragen diese Motivation und un­sere Forderungen in unsere verschiedenen Wohnorte, um zum nächsten Mal mehr zu werden.

        Clara Trommer, DFG-VK-Mitglied und unter 35 Jahre alt. Ursprünglich erschien der Text in der Zivilcourage in der Dezember-Ausgabe 2022.

        Berlin, 18. bis 20. November 2022

        Kategorie: Aktionen - Archiv, Reisen - Archiv, U35-Vernetzungstreffen

        11. Oktober 2022

        18. – 20.11.2022 Aktions-Workshop-Wochenende „Retten statt Rüsten!“

        Der russische Angriffskrieg in der Ukraine läuft immer noch und zeigt dabei die Mängel der fehlenden Investitionen in nachhaltige Energiegewinnungsmethoden auf. Zeitgleich gibt es immer noch keine sicheren Fluchtwege übers Mittelmeer wobei sich parallel, u.a. durch den Krieg verschärft, die Lebensmittelsituation in vielen Ländern der Welt verschlimmert und dadurch mehr und mehr Menschen diesen sicheren Weg nach Europa dringend benötigen würden.

        Und was macht die Bundesregierung? Statt sich diesen Problemen vermehrt anzunehmen investiert sie lieber 100 Milliarden in die Aufrüstung des Militärs.
        Gelder, die im Klimaschutz und bei Flüchtlings- und Seenotrettungrettungsorganisationen dringend benötigt und deutlich besser angebracht wären.

        Das Resultat: Laut UNO über 938 Tote im Mittelmeer zwischen Januar und August allein diesen Jahres. Das kann so nicht weiter gehen finden wir!

        Deshalb geht’s mit einer Rettungsinsel am 19. November (Samstag) vors Kanzler*innenamt. Wir fordern: „Retten statt Rüsten – 100 Mrd für Seenotrettung und Klimaschutz!“.

        Um dies möglichst vielen zu ermöglichen machen wir direkt ein Wochenende daraus bei dem ihr gerne teilnehmen könnt und bei dem wir durch interaktive Workshops voneinander lernen wollen.
        Die Hütte ist das Tagungshaus der Naturfreunde im Norden von Berlin und dank Sponsoring ist die Übernachtung und Verpflegung kostenlos für alle – also kommt rum! 🙂

        Auf dem Wochenende wollen wir mit euch hierarchiearm und auf Augenhöhe die Aktion vorm Kanzler*innenamt organisieren und durchführen. Bringt euch ein, beteiligt euch!
        Zur Vorbereitung gibt es ab sofort wöchentliche Treffen im Internet zu denen man als Einzelperson oder Gruppe noch jederzeit gut dazustoßen kann. Kommt dazu!

        Wir haben schon einige Programmpunkte und Organisationsideen, für die wir noch Unterstützung suchen. Vieles ist allerdings noch komplett offen und veränderbar und einiges muss noch besprochen werden – aka ihr habt noch gut Möglichkeiten mitzusprechen und -gestalten. Ob das ein cooler und kreativer Protest wird liegt mit an euch! Wenn ihr noch was anbieten oder einbringen wollt: Gerne. Wir haben extra dafür einen freien Workshopraum und Materialien. Außerdem werden wir das Programm des Wochenendes laufend aktualisieren, damit eure Ideen darin Platz finden können.

        Unser bisheriges vorläufiges Programm gibts >hier< (Jederzeit durch Ideen von euch ergänzbar)

        Wann?

        Freitag, 18. November bis Sonntag, 20. November. Team Berlin wirbelt da ab 11 Uhr rum, es wäre schön, wenn Du/ Ihr bis 17 Uhr da sein könntet.

        Wo?

        Naturfreundehaus Hermsdorfer Fließtal

        Seebadstr. 27

        13467 Berlin

        https://www.naturfreunde.de/haus/naturfreundehaus-hermsdorfer-fliesstal

        Was?

        Unser Forderungspapier „Retten statt Rüsten“:
        https://jugend.dfg-vk.de/sa-19-11-aktionsaufruf-retten-statt-ruesten-100-mrd-fuer-klimaschutz-und-seenotrettung/

        Wer?

        U35-Netzwerk der DFG-VK

        Antimilitaristische Aktion Berlin (amab)

        (Du und deine Gang falls ihr mitmachen wollt)

        Kosten?

        Keine. 

        Anmeldung?

        Ja bitte – wäre cool as soon as possible:





          Kategorie: Aktionen, Reisen, Workshop / Vortrag

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